Eisenpimmel: Bau Keine Scheiße Mit Bier!, LP (Vinyl)
Eisenpimmel: Bau Keine Scheiße Mit Bier!, LP (Vinyl)
€17.90
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Eisenpimmel
Bau Keine Scheiße Mit Bier!
  • LP (Vinyl)
  • Germany
Picture Disc, auf 200 handnummerierte Exemplare limitierte Starschnittedition (Teil 2)
  • Kaputte Jugend Records
  • (02697)
  • Plastic Bomb Records
  • 14 Tracks
  • no barcode
  • EX+ / EX+
  • virgin
  • neu und ungespielt, aber nicht verschweißt

tracks

A1

Eisenpimmel
Ohzonloch Fuck Off

A2

Eisenpimmel
Schwarzfahrn Und Saufen

A3

Eisenpimmel
Geh Kacken

A4

Eisenpimmel
Tu Mich Mal Abfuelln

A5

Eisenpimmel
Ich Brauch Ne Brille

A6

Eisenpimmel
Renn Bloss Nicht Weg

A7

Eisenpimmel
Nudelsalat

B1

Eisenpimmel
Mir Doch Egal

B2

Eisenpimmel
Hau Wech Die Kacke

B3

Eisenpimmel
Ich Kann Auch Nicht Immer Saufen

B4

Eisenpimmel
Mach Fettich

B5

Eisenpimmel
Rubbel Die Katz

B6

Eisenpimmel
Mach Die Scheisse Aus

B7

Eisenpimmel
Bau Keine Scheisse Mit Bier

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Human Abfall bestehen seit Herbst 2011 aus Menschen, die an unwirtlichen Orten wie Stuttgart und Berlin leben müssen – den Städten der Verachteten, wo wirklich niemand auch nur mal für eine halbe Stunde tot über dem Nachbarszaun hängen möchte. Trotz oder gerade wegen des unumstößlichen Molochs ihres Lebensraumes sind alle Augen und das Interesse der Öffentlichkeit auf die zurzeit, sagen wir, eigenständigste Punkband des Erdballs gerichtet. Das anziehende Soundgerüst besteht aus einem noisigen Gitarrensound mit knarzigen, dem Wave zugewandten Bassläufen und einem zielsetzend, minimalistisch scheppernden Schlagzeugbeat. Die Musik der Gruppe Human Abfall äußert sich in technikschwerem Rhythmus und ist mehr dystopische Stimmungsmalerei als einfach nur eindringliche Melodie. In den Texten werden Gefühle, Alltagsgegenstände, Zustände widergespiegelt und auf ein eindringliches Minimum reduziert. Keine Betroffenheit - denn über dieses Stadium sind Human Abfall längst schon hinaus. Der Sänger mit verirrt finsterer Miene verpackt den sperrigen Postpunk (nicht unähnlich Grauzone oder Campingsex) in Früh-80er-Deutschpunk (à la Mittagspause und S.Y.P.H.) mit verbraucht doppelbödigen Texten und schafft es trotz wutentbrannten, manisch wiederholten Dada-Parolen stets, dem Hörer eigene Bezüge zu persönlichen Realitäten zu entlocken. Individuen abstoßende, kafkaeske Erzählart verwoben mit den existenzialistischen Wirren des modernen Lebens in der Kampfzone des digitalen Kapitalismus wird wieder und wieder auf das Wesentliche verknappt. Von Stück zu Stück der Schallplatte entsteht der klaustrophobische Eindruck, ein Kurt Schwitters habe seine Schere an den literarischen Werken Jean-Paul Sartres, Simone de Beauvoirs, Albert Camus’ und Gabriel Marcels angesetzt, um die Collage der immer wiederkehrenden Textbausteine mit Hammer und Nagel dem Zeitgeist anzuheften. Eine ganz eigene Erzählart entsteht, weder literarisch noch musikalisch – mehr wie Armdrücken gegen die Wand. Man spürt die Stadt, den Beton, den Dreck. Man spürt den Teil der Gesellschaft über den niemand gerne redet. Vielleicht könnte man verkürzt sagen: Was Dürrenmatt für die Literatur, sind Human Abfall für die Musik.